Pleite gehen aus der Serie: Dinge die man nicht machen sollte

Hallo Fremder.

Du bekommst nun Einblicke in meine Person, die ich vor nicht mal einem Jahr noch nicht mal meinen engsten Vertrauten gewährt hätte. Warum das so ist, liest Du am Ende meines Postings.

Also.

Zu den Dingen, die man nicht machen sollte, gehört ganz bestimmt eines und da sind vermutlich viele Menschen mit mir einer Meinung.

Pleite zu gehen.

Oder sollte man? Man lernt viel und verliert einiges an Hochmut. Man stellt fest, wie dumm und überheblich man manchmal ist.

Zur Erklärung: Ich bin/war Selbstständig als Website-Alles-Macher (Design/Programmierung/SEO/Marketing…).

Nunja, man möchte nicht Pleite gehen, passieren tut es trotzdem. Vielen Leuten. Die Zahl der Insolvenzen in Österreich und Deutschland zeigt, dass es ein Boot ist, in dem ich nicht alleine rudere.

Alle Erklärungsversuche bei Seite, ist meine Pleite Fehlern verschuldet die ich gemacht habe. Kombiniert mit der Tatsache, dass ich so und so nicht der Geschäftsmann des Jahres bin :) , ergibt sich eine fatale Mischung die zum Scheitern führen muss. Schön wenn man das hinterher weiß, nicht war? (evilgrin)

Als junger Unternehmer freut man sich über jeden Auftrag und möchte jeden Auftrag unter fast jeder Kondition erfüllen.

Das ist ein fataler Fehler.

Warum?

Wenn man jeden Auftrag macht, hat man keine Resourcen, wenn die wirklich guten Aufträge kommen. Manchmal schafft man es dann mit Nachteinsätzen die Situation gerade so zu retten.

In meiner Geschichte war es diesmal eine Nummer zu groß und ist in die Hose gegangen. Ich war so dumm, dass ich begonnen hatte, mich darauf zu verlassen, dass ich es im Zweifelfall immer schaffen werde (Hochmut) eine Sache “hinzubiegen”, da ich schon oft durch Nachtschichten Projekte auf die letzte Minute fertig bekommen hatte. Am Ende war dann immer alles gut und daraus ist eine falsche Gewissheit gewachsen. Welche persönlichen, körperlichen und emotionalen Opfer das allerdings gefordert hat, lasse ich vorerst bei Seite.

Zumindest der Körper und der Geist haben sich später (dieses Jahr) für die Jahre ewiger Hochseilakte am  Limit der Belastung revanchiert. Irgendwann kann man keine Megaktionen mehr stemmen, weil der Kopf und der Körper verweigern. Man wird ein Stück weit Gaga.

Aber zurück zur Geschichte. Es hat sich folgende Situation gesponnen:

An sich hatte ich über die Jahre eine ganz gute Preiskalkulation für meine Weblösungen gefunden (etwas zu billig aber gerade noch vertretbar). Dadurch dass ich einen Mitarbeiter einstellen wollte, bin ich aber unter Druck gekommen besonders viel Geschäft machen zu wollen und dadurch habe ich die Rabattschiene gefahren. Bei einer bereits zu günstigen Lösung die rein kalkulativ kein Polster hat.

Das Projekt “Mitarbeiter einstellen” war also eine reine Egonummer, dass ist mir inzwischen klar. Damals habe ich es mir aber mit Vernunftgründen plausibel gemacht bzw schön geredet. Es war aber das Ego. Nicht die Vernunft. Die beiden sehen sich nur manchmal zum Verwechseln ähnlich, denn das Ego kann sich gut tarnen.

Durch die Sonderaktion habe ich dann zu viele kleine Websitelösungen verkauft, was sohl kurzfristig Geld bringt, bei denen ich den Arbeitsaufwand unterschätzt habe. Denn auch ein Kunde der einen unvernünftig günstigen Preis zahlt, möchte vollen Serviceumfang haben. Das ist mir heute klar, damals war es dass nicht.

Ich dachte: Halber Preis – zumindest reduzierter Service. Jeder erfahrene Geschäftsmann denkt sich jetzt vermutlich: Esel. Ich inzwischen auch.

Nun denn. Im Zeitraum der Aktion wo ich besonders viele kleine Weblösungen an den Mann gebracht habe,  habe ich nun auch zwei besonders große Geschäfte abschließen können. Eines war eine Eweiterung einer bestehenden Lösung, ein anderes war ein Neugeschäft, dass sich aus 6 Monaten Gesprächen entwickelt hat. Zusammen hatten die beiden Geschäfte den Umfang eines guten Jahresumsatzes . Geld. Viel Geld. Was war ich stolz. Was war ich dumm.

Der Rest ist schnell erklärt. Desto mehr Zeit verging, desto mehr hat mich die Situtation Arbeitstechnisch als auch Persönlich überfordert (Begonnen hat alles vor einem  Jahr, im Oktober – da kamen die Monsteraufträge). Ab Jänner hatte ich den Mitarbeiter, nur habe ich Schlauberger jemanden aus einem technikfernen Bereich geholt um das Telefon und das Backoffice zu machen, damit ich mich in Ruhe rein auf die technische Arbeit konzentrieren kann.

Fehlplanung. Das hats nun dazu geführt, dass die Person technisch natürlich den Kunden nicht optimal helfen konnte (wie auch), und erst wieder 70% der Calls bei mir gelandet sind. Zeitgewinn kaum Nennenswert, da ja auch ein MA an sich Aufmerksamkeit braucht. Aber ich hatte natürlich die Kosten, und die liegen in Östeerreich schon mal bei guten 3200 monatlich, wenn mal alle Nebenkosten einkalkuliert.

Der eine große Auftrag war ein SEO Auftrag (Suchmaschinenoptimierung). Dadurch das ich aber zig kleine Aufträge hatte, konnte ich dem großen SEO Auftrag und dem zweiten großen Programmier Auftrag nicht die notwendige Aufmerksamkeit geben. Denn die vielen “kleinen” Kunden wollten natürlich Ihre Dinge auch erledigt haben (die Summe der Stimmen), was dazu geführt hat, dass ich Tag und Nacht damit beschäftigt war, tausend Erledigungen zu machen, für tausend Leute die ich am Telefon hatte. Allerdings ist dadruch natürlich nirgends wirklich etwas nach vorne gegangen. Klassisch verzettelt. Kombiniert mit dem Talent Nicht Nein sagen zu können, eine Katastrophe.

Trotzdem konnten auch bei dem SEO Auftrag kleine Fortschritte erreicht werden, allerdings hätte dieser viel mehr Aufmerksamkeit benötigt. Das wäre dem Kunden gegenüber fair gewesen.

An sich wäre das Projekt trotz aller Zustände zumindest teilweise auf der Zielgeraden gewesen, wenn dann nicht auch noch Google ein großes Update seines Algorithmus Ende Feber gemacht hätte. Zumindest der Teil war jetzt einfach Pech, denn da hat es weltweit viele Seiten erwischt.

Allerdings habe ich dann im bestreben zu retten, was zu retten ist bis Mai noch mehr Gas gegeben (da dieses Projekt jetzt auch massiv Aufmerksamkeit gebraucht hat) obwohl ich ohnehin schon über dem Limit war. Weit darüber. Dass die Rettung nicht geklappt hat, ist jetzt einfach so, Google wollte die Seite zu dem Zeitpunkt nicht nach vorne lassen.

Aber:

Hätte ich im Vorfeld mein Pluspunktkonto bei dem Kunden nicht schon so massiv belastet gehabt, wäre dann, als es “gekracht” hat, vermutlich eine bessere Gesprächsbasis vorhanden gewesen.

Der Auftrag war also gescheitert.

Das war das erste Mal, dass ich eine Situtation nicht habe retten können. Und so logisch dass in der Retrospektive erscheint dass es hat scheitern müssen – damals hat es mich dass zutiefst erschüttert und überrascht. Ich hatte felsenfest gegelaubt, dass ich das Projekt im Hauruck Verfahren nach vorne bringen kann (wie schon so oft), man sich am Ende freut und alle Sorgen bald vergessen sind.

Ich habe ganz ernsthaft Urlaubsplanungen aufgestellt, um im Herbst, wenn alles unter Dach und Fach ist, einmal abschalten zu können.  Einen  richtig teuren Urlaub, zur Belohnung für den Megaarbeitsseinsatz.

Aber ich hatte es nicht geschafft. Einfach nicht geschafft. Das habe ich lange nicht verdauen können.

Harte Lektion, für jemanden der es gewohnt ist , es immer zumindest irgendwie zu schaffen.

Merke: Es “irgendwie” zu schaffen ist in  grundsätzlich in Ordnung, so lange es Einzelfälle sind, da man nicht immer alles planen kann. Sich allerdings darauf zu verlassen, dass es immer klappen wird und sich zu 90% darauf verlässt (bzw zunehmen angewiesen ist), ist dumm und muss einmal schief gehen. Wie hier.  Im Jahr davor habe ich genau so viel Umsatz gehabt, wie ich nun auf einen Schlag verloren habe.

Nun musste ich nach Verlust des Auftrags und ca gleichzeitigem Verlust des Mitarbeiters, da das absolut nicht finanzierbar war, mit noch mehr Druck den Programmierauftrag unbedingt schaffen, da das meine finanzielle Rettung hätte sein können.

Mit komplett leeren Batterien,  und bereits 6 Monaten geistiger und körperlicher maximaler Anspannung auf der Uhr, musste ich nebst vieler , nach wie vor vorhandener kleiner Aufträge eine Monsterprogrammierung in ca 2 Monaten schaffen.

Ende vom Lied war: Im Juli ist es mir schon schwer gefallen noch konzentriert zu arbeiten (ich hatte die ernsthafte Vermutung das Asperger Syndrom zu haben…) Ende Juli bin ich Sang und Klanglos zusammen geklappt. Der Kopf hat entgültig dicht gemacht.

Spätestens ab der ersten Augustwoche war ich bis ca Ende August, mehr oder weniger ein komplettes Wrack. Der Programmierauftrag ist dadurch im Sand verlaufen – der Quellcode war zu ca 95% fertig. Aber es ging nicht mehr, es war wie verhext. Ich habe manchmal 3 Stunden gebraucht um mich überhaupt auf meine Mails zu konzentrieren, geschweige denn, etwas vernünftiges zu erstellen, evenutell auch noch kreativ… No way.

Dann kam auch schon der Konkursantrag von der GKK (Gebietskrankenkasse), wegen ein paar unbezahlter Beiträge und auch andere unbezahlte Rechnungen haben mich immer mehr eingeholt. Alles was danach kam war manchmal positiv und manchmal negativ aber hauptsächlich war es Scherben zusammen kehren, Schadensbegrenzung und persönliches Verarbeiten um vom Wrack wieder zum Menschen zurück zu mutieren.

Die ganze Sache hat mich verändert.  Und ich glaube es war positiv, auf einer persönlichen Ebene.

Aus alten Blogeinträgen sieht man, dass ich selten viel persönliches gepostet habe .Auch wird man über mich in Facebook nahezu nichts finden (kaum genutzter Account, da ich dass Zeug nicht mag), dass einzige Forum in dem ich intensiver beruflich gepostet habe ist sei 2 Jahren offline. Ich hatte immer Angst ein falsches Bild zu werfen und habe mich daher in Schweigen geübt.

Obwohl das Internet dass Medium ist, mit dem ich seit langem mein Geld verdiene stand ich persönlichen Offenbarungen immer höchst skeptisch gegenüber, habe es andererseits aber immer als positiv empfunden, wenn Menschen sich ein Herz fassen und ehrlich sind.

Nun denke ich mir:

Ich habe mich etliche Jahre in Zurückhaltung geübt, jedes Wort kontrolliert und mein Image gepflegt indem ich kaum Punkte zum anecken geliefert habe.

Um mein Image, Reputation und vieles mehr am Ende zu verlieren, komplett Selbstverschuldet.

Es gibt jede Menge Menschen die mich nicht mehr mögen, hauptsächlich da ich Geld und/oder Arbeit schulde.

Mein Image ist daher sowas von Down-the-drain, ich hätte Jahrelang Fäkalausdrücke posten und Foren spamen lönnen und ich hätte es nicht besser geschafft.

Warum also die Öffentlichkeit des Netzes gleich mit einer so heftigen Sache suchen?

Ich habe durch diese ganze Sache etwas gewonnen, was ich davor nie hatte. Selbstbewusstsein zu dem zu stehen was man ist und auch das Selbstbewusstsein “Nein” sagen zu können.

Man knallt nämlich, wenn man ausbrennt, so hart auf den Boden, dass einem nichts mehr anderes bleibt, als sich klar für Dinge oder dagegen zu entscheiden (wenn man wieder einen halbwegs normalen Zustand erreicht hat – was zeit braucht). Wischiwaschi geht nicht mehr.  Obwohl ich in einer finanziell mehr als bescheidenen Lage bin, lehne ich Aufträge ab, wenn ich nicht mit Sicherheit weiß, dass ich diese, einen halbwegs normalen Arbeitsaufwand vorausgesetzt, erfüllen kann. Oder wenn mir mein Gegenüber unsympatisch oder suspekt ist. Meistens hatte ich nämlich ganz besonders dann vermehrt Ärger, wenn ich diese Regungen in der Bauchgegend ignoriert oder schöngeredet habe.

Auch ein Mindestmaß an Freizeit oder zumindest außerberuflichen Projekten ist mir immens wichtig geworden. Ich würde für kein Geld dieser Welt mehr ein Mindestmaß an Freizeit eintauschen (keine Sorge ich arbeite nach wie vor 14 Stunden am Tag Minimum). Ich habe gesehen was passiert, wenn man es zu lange übertreibt. Kein Geld dieser Welt ist dass Wert. Vor Allem hat es mir unterm Strich nichts gebracht, außer dass ich massiv überarbeitet war und trotzdem pleite gegangen bin.

Und da ich diese Erfahrungen gemacht habe, sowieso generell eher ein “Outgoing” Chrakter bin und auch denke, dass ich etwas mitzuteilen habe, was vielleicht dem Einen oder Anderen nützlich sein kann mache ich dass nun auch. Ob dass nun immer schlau ist oder ich irgendeinem Anwalt mit dem Posting eine Steilvorlage liefere, weiß ich nicht. Wird man sehen. Aber ich stehe zu dem was ich sage und dem was ich teile.

The hottest Website in years

Gestern hatte ich ein bisschen fad (schön geschrieben hab ich dass) und habe daher zwischen Mittags und drei in der Früh der Welt heißeste Website gebaut. Eigentlich der Welt sinnloseste Website aber ich hatte Spass.

One Smoking World :) – Its smoking hot. Und sinnlos. Aber lustig. Irgendwie. Egal.

Überzeug Dich selbst : http://smoke.laus.tv

Gelöst – HP Pavilion dv5 schaltet sich ab – Überhitzung

Mein schönes, gutes Notebook – ein HP dv5 1032eg mit einer Nvidia 9600 M GT (war damals was recht solides), welches mir seit über 3 Jahren gute Dienste leistet (und damals satte 900 Stutz gekostet hat), hat neuerdings eine Macke bekommen.

Gut, warm war er ja schon immer, aber er hat begonnen sich bei Minecraft, welches ich mir gerade gekauft habe, beim Spielen aus zu schalten. Ich arbeite zu 95% mit der Maschine und hab meistens keine Zeit zum Spielen, daher wird mir das Problem bisher noch nicht aufgefallen sein.

Aber Minecraft musste sein, dass geht sich immer wieder mal aus.

Egal, zurück zum Thema.

Speedfan installiert (gratis im Internet) – siehe da, Grafikkarte bei rund 100 Grad beim nixtun (mit internem + externem Schirm), beim Spielen 104 und zack, bei 105 ist er weg.

Erstmal, Aussaugen – Immerhin bin ich Raucher , und anderer Dreck ist da auch genug. Mein Schreibtisch hat meistens einen Beinahe-organischen Zustand. Ich mag diese 2 Stifte und ein Telefon Angeber – Glasschreibtische nicht. da wird doch nicht gearbeitet.Kein Flair. Keine Nächtelangen Sessions. Viel zu clean dafür.

Sauger an die Lüftungsschlitze, beim Turbinensauger Vollgas. Hat geholfen – 1 Woche lang. Beim Spielen aber dennoch noch immer die GRAKA bei 100-103 Grad. Also grade kurz vor aus.

Dazu muss man wissen, dass die Nvidia 9600 GT bis zu 120 Grad schafft (krankes Teil), die Sicherheitsabschaltung bei 105 also noch im grünen Bereich ist.

Gestern dann, hat er sich nicht mehr hochfahren lassen. Nach kurzer Zeit Selbstabschaltung. Hmmmpf. Doch Notebook zerlegen und dass ist bei den HP Pavilion dv (zumindest meinem dv5 1032eg) nicht leicht – liegen meine aktiven Basteljahre an PCs doch schon einige Jahre zurück ( Ein Notebook habe ich, um gleich gar nicht mehr in Bastelversuchung zu kommen).

Es gibt aber netterweise eine Service Anleitung von HP im Netz.

Sehr praktisch. Damit bekommt man die frimmelige Kiste halbwegs auseinander ohne einen Totalschaden zu verursachen.

Und zwar hier:

http://h10032.www1.hp.com/ctg/Manual/c01550108.pdf

Ab Seite 50 findet man die Component Replacement Procedures . Im Wesentlichen kommen am Unterboden zuerst einige (teils gut versteckte) Schrauben weg, dann nimmt man den silbernen Teil unter dem Bildschirm (den aus Metall) oben am Notebook ab (ist nur gesteckt wenn die unteren Schrauben raus sind), dann kommt die Tastatur raus (4 Schrauben), dann die Lautsprecher, Bildschirm abschrauben (4 Schrauben) dann der obere Plastikrahmen (3 oder 4 Schrauben), dann das Motherboard

(heftige OP – eine Klappe am Lüfter wäre schon wegen Wartung eine tolle Sache…)

Kiste also auseinandergenommen (gute Stunde beim ersten Mal), und man kommt irgendwann zum Kühler. Die Kühlkonstruktion wird nochmal durch 3 gefederte Schrauaben gehalten

Erste Feststellung:

Die Wärmeleitpaste auf der GPU ist  zur Isolationsschicht ausgebacken. Heute morgen also eine Tube Arctic Silver beim Händler des Vertrauens besorgt (am 24sten Dezember :) – http://www.e-tec.at und deren Innsbruck Vertretung mein glühenden Dank an dieser Stelle )und auch gleich die Lüfter etc geputzt.  Alte Wärmeleitpaste weg, frische Wärmeleitpaste drauf,  Rechner zusammengebaut:

Nix, Lüfter jodelt hoch, nach einer Minute – zack aus.

Kalte Löststelle? Unwahrscheinlich.

Warum? Mit einer kalten Lötstelle würde er sich eher nicht einschalten lassen, denn Metall, wenn es warm wird, dehnt sich aus. Ergo: Schlechte Lötstellen müssen unter Temperatur besser werden. Leiterbahn gebrochen? Gott bewahre.

Erstmal: Verzweifelung. Eine Rauchen, Kaffee trinken. Mit Gedanken beschäftigt neuen Rechner kaufen zu müssen. Will ich nicht.

IDEE

Beim Nachdenken mit der Fehlkonstruktion die HP eine Kühllösung nennt, gespielt.

Irgendwie sitzt der GPU Kühler recht locker, fällt mir auf. D.h. das Plättchen, dass durch die gebogene Heatpipe nach oben gedrückt wird und zusätzlich von zwei Schrauben oben gehalten wird, ist leicht beweglich. Denn die Konstruktion ist mindestens interessant und mir in dieser Form noch nicht in die Hände gekommen (wie gesagt, ich bastele schon lange nicht mehr)- vom Lüfter führt eine gerade Heatpipe (Metallstange) zur CPU und presst da den Kühler an- das funktioniert gut.

Die zweite Heatpipe ist gebogen, geht über den Kühler der GPU (Grafikprozessor, da steht Nvidia oder AMD drauf) hin zum CPU Kühler (das Intel oder AMD Teil). Die gebogene Heatpipe soll hauptsächlich den GPU Kühler versorgen und zusätzlich noch Druck auf den CPU Kühler bringen.. Die CPU ist auch gerade mal warm. Im Betrieb meistens um die 50 Grad, der Dualcore, soll ja um die 80 vetragen können (hab ich mal gelesen)

Denk mir erstmal nix, werden wohl die Schrauben in Position halten. Denkste.

HURRA DIE  LÖSUNG

Der Fehler liegt in der gebogenen Heatpipe. Der GPU Kühler wird sehr wohl von den zwei Schrauben gehalten, die gebogene heatpipe, die über den GPU Kühler zur CPU geht, hat sich in drei Jahren aber minimal nach unten gebogen. Vielleicht einen Millimeter, oder weniger. Auf jeden Fall liegt die Heatpipe nicht satt am Kühler der GPU. Fakt.

Dieses minimale Spiel reicht aus das der GPU Kühler die Wärme nicht mehr an die minimal entfernte  Heatpipe abgeben kann, die dann Ihrerseits vom Lüfter runtergekühlt wird – Luft ist ja ein guter Isolator. 105 Grad werden nun mangels Kühlung des Minikühlkörpers gleich einmal von  der GPU erreicht, wenn die nur von dem Plättchen metall gekühlt wird, welches seinerseits die Wärme nicht ableiten kann. Zack der Rechner semmelt ab.

Ich hab die gebogene Heatpipe also um gute 5-10 Grad mit der Kombizange nach oben, also in die Richtung in der sie Druck ausüben soll, gebogen.

Teststart im unzusammengebauten Zustand, nur mit wichtigen Komponenten angeschlossen: Der Rechner läuft und läuft, der Kühler geht selten an.

Rechner zusammengebaut :)

Meine gute, alte Kiste geht wieder. Mein Weinachten ist gerettet.

Hoffe ich kann mit der Hilfe noch jemanden den Tag verschönern, der sein Notebook schon als verloren geglaubt hat. Die Foren sind ja voll mit HPs die ähnliche oder gleiche Fehler haben.

Heatpipes checken. Metall biegt sich mit den Jahren und der Hitze. dat muss satt aufliegen.


Diät und trotzdem essen: Ende Woche 5 :-)

So, heute ist Samstag, der letzte Tag der 5. dietix-Diätwoche. Morgen darf ich wieder essen was ich will. Kommenden Montag starte ich in die vorläufig letzte Woche mit dem Programm. Die mediterrane Woche steht auf dem Plan. Inzwischen bringe ich nurmehr 71,5 kg auf die Waage. Begonnen hatte ich ja vor 5 Wochen mit einem Stand von 79,9 kg. Mein persönliches Ziel ist es, bis zum Ende des Programmes unter die 70 kg zu kommen. Ich sehe gute Chancen, dass ich die Kilos halten werde (oder sogar noch mehr abnehmen könnte), da ich mein Sättigungsgefühl zurück habe! Der Hunger ist deutlich kleiner als zu Beginn des Programms. Ein deutlich positiver Nebeneffekt ist auch, dass ich mein leichtes Asthma bei körperlicher Anstrengung deutlich weniger spüre.

Ich habe mich heute schon etwas belohnt. Durch die Gewichtsreduktion passen mir so gut wie keine Hosen mehr – deshalb war ich heute schon mal shoppen.

So gesehen, hat mir das Programm schon viele Vorteile gebracht. Mal schauen, ob ich meinem Traumziel – die Gegend von 60 kg zu erreichen – auch ohne Diätprogramm näher komme.

Ich bleib’ jedenfalls dran und pack es an!

Diät und trotzdem essen: Tag 8 bis zum 13. Tag

Liebe Blogleser,

ich hatte die letzte Zeit beruflich bei KlickKraft soviel am Hut, dass ich nicht zum berichten gekommen bin. Natürlich habe ich meine Diät aber nicht aufgegeben. Ich war bisher sehr konsequent und zeigte Durchhaltevermögen.

Die vegetarische Woche liegt nun hinter mir. Bei der darauffolgenden mediterranen Woche bin ich gerade am letzten Tag. Am 7. Tag einer jeden Woche – also morgen – darf ich dann wieder eigenverantwortlich essen, was ich möchte.

Für all jene, welche das Essen interessiert, hier die Menüpläne zum Runterladen:

a) die vegetarische Woche: http://www.dietix.com/dokumente/plan/CLASSIC_vegetarisch_balken.pdf

b) die mediterrane Woche: http://www.dietix.com/dokumente/plan/CLASSIC_mediterran_balken.pdf

Falls jemand mit dem Programm starten will, bitte informiert mich kurz per Mail. Danke.

Da mich viele meiner Bekannten und Freunde schon darauf angesprochen haben, wie das System dietix funktioniert, hier ein paar Eckdaten. Das Essen für 1 Woche wird mir in einer Tiefkühlbox am Freitag vor 12 Uhr geliefert. Das klappt auch bisher immer fehlerlos. Der große Vorteil dabei ist, dass ich vollständig auf’s Einkaufen verzichten kann und wirklich nur die Portion auf dem Teller ist, die der Körper wirklich braucht. Damit kann ich gezielt mein Ziel verfolgen. Wer sich nicht mehr erinnern kann: Mein vorrangiges Ziel ist es nicht, Gewicht zu verlieren, sondern die Essensmenge langfristig zu reduzieren. Das gelingt mir inzwischen wirklich gut. Schlimm war für mich immer den Versuchungen in den Restaurants und Geschäften zu widerstehen.

Ich hatte gestern wieder mal ein Erfolgserlebnis: Wie viele von euch wissen, bin ich ziemlich fußballbegeistert. Deshalb war ich gestern Abend (20:30 Uhr) auch auf dem Erste Liga-Spiel zwischen Cashpoint SCR Altach und St. Andrä. Ein wirklich tolles Spiel, welches alles geboten hat, was sich ein Fußballerherz wünscht. Beim Fußballspiel gehört es für mich zur Tradition mindestens eine Wurst oder einen Donut zu essen. Trotz der vielen gastronomischen Versuchungen in der Cashpoint-Arena, blieb ich standhaft. Das fiel mir auch gar nicht schwer, weil ich einfach auch nicht hungrig war. Das Abendessen hatte ich gegen 17:00 Uhr eingenommen. Trotzdem war der Hunger zu Spielbeginn (und auch nach Spielende) nicht vorhanden. Was für ein eigenartiges Gefühl nicht essen zu  MÜSSEN.

Nun gut – jetzt wartet noch das Abendessen des letzten mediterranen Tages auf mich. Der Kartoffel-Suppentopf. Morgen habe ich wieder 1 Tag diätfrei – da werde ich mir wohl ein Crêpe in meinem Stamm-Restaurant gönnen. Ich freue mich schon drauf.
Last but not least – der erfreuliche Gewichts-Zwischenstand von heute früh: 74, 20 kg. Wer sich erinnern kann: Startgewicht vor 12 Tagen war: 78,9 kg (wohlgemerkt bei einer Körpergröße von 158 cm).

Soviel für den Moment – ich werde euch wieder informieren. Ich bleib dran und pack es weiterhin an! :-)

Euer Simon

A1 ändert die Entgeltbestimmungen und alle sollen mitmachen. Geht’s noch?

Ich habe heute früh mal wieder “ge-facebook-t” und bin dabei auf einen interessanten Post gestoßen. A1 wird per 4.4.2011 die Entgeltbestimmungen ändern. Soweit so gut – ist ja auch nicht’s ungewöhnliches dabei. Wenn man auf der Februar Rechnung mal genau hinsieht, hat es für die vielen A1 Kunden doch enorme Folgen:

Sehe selbst, aus meiner Februar Rechnung 2011:

“A1 Telekom Austria informiert:

Mit 4.4.2011 möchten wir unsere Entgeltbestimmungen mit Ihnen einvernehmlich ändern.
NEU: Zusätzliches monatliches Grundentgelt 2,75 Euro.
Dafür telefonieren Sie in Zukunft 1.000 Minuten gratis zu privaten Netzen (05).
Private Netze haben z.B. Banken, Versicherungen oder Behörden – längere Wartezeiten sind keine Seltenheit.
Anrufe zu 05-er Nummern sind für Sie dann gratis und Sie brauchen sich auch bei längeren Gesprächen keine Gedanken zu machen.
Bis 4.4. können Sie den Änderungen schriftlich widersprechen – Ihr Vertrag läuft in diesem Fall unverändert weiter”

Solche gefinkelten AGB-Änderungen können mich ziemlich auf die Palme bringen. Ich bin seit Jahren ein zufriedener A1-Kunde und mag es gar nicht, wenn ich zu eingeschriebenen Briefen gezwungen werde. Vor allem wenn dabei die Wortgruppe “einvernehmliche Änderung” gebraucht wird. Schließlich habe ich einen Vertrag mit A1 und dieser sollte  nicht durch einen einfachen Absatz auf der Rechnung geändert werden dürfen – schon gar nicht einvernehmlich!

Soweit ich mich erinnern kann, räumte mir der Konsumentenschutz früher in solch einem Fall ein außerordentliches Kündigungsrecht ein. Aber da hat A1 natürlich auch in Ihren AGB vorgesorgt:

“4) Gemäß § 25 TKG 2003 zulässige Änderungen bleiben unberührt. Eine gemäß § 25 Abs 3 TKG 2003 ausgesprochene außerordentliche Kündigung durch den Teilnehmer wird wirkungslos, falls sich mobilkom austria innerhalb von vier Wochen ab Zugang der Kündigung bereit erklärt, gegenüber dem Teilnehmer auf die Änderung zu verzichten.”

Tja, somit bin ich als Kunde am Zug und muss der Änderung schriftlich widersprechen. Ich empfehle jedem, das mit einem eingeschriebenen Brief zu tun.’

Im September 2010 hat A1 noch den 5 Millionsten-Kunden begrüßt. Ich bin überzeugt, dass es viele Kunden gibt, welche sich diese unverschämte, gefinkelte Änderung merken und bei der nächsten Vertragsverlängerung nicht mehr an A1 denken werden.

So kann man sich auch die mühsam und mit Werbeaktionen teuer rekrutierten Kunden auf diesem hart umkämpfen Markt vergraulen. Danke A1, ich werde es mir merken!

Diät und trotzdem essen: Tag 7

So, die erste Woche von gesamt 6 Wochen ist vorbei. Durch meinen “diätfreien” Tag gestern starte ich heute mit der Ausgangslage: 77,6 kg. Für all jene, die mich nicht kennen: Ich bin stolze 1,58 groß – damit die Vorstellungskraft das übrige dazu beitragen kann.

Das heutige Menü ist das Folgende:

Frühstück: 2 Knäckebrot mit Frischkäseaufstrich (17 g)
Vormittagsjause: 1 Orange
Mittag: Kartoffeltaschen mit Frischkäsefüllung
Jause: Bio-Sojariegel
Abend: Farfalle “Gärtnerin Art”

Das war der letzte Tag der sogenannten “klassischen Woche” – es folgen nun jeweils eine vegetarische und anschließend eine mediterrane Woche. Dann beginne ich mit den Menüs von vorne. Das für weitere 3 Wochen. :-)

Ich bin gespannt was am Ende auf der Waage steht. Ihr auch?

Bleibt dabei und bis morgen. Euer Simon :-)

Diät und trotzdem essen: Tag 5 und 6

Ich melde mich mal wieder. Gestern hatte ich leider keine Zeit zu schreiben. Beruflich bin ich bei www.klickkraft.at sehr eingebunden. Aber auch meine Seminare www.simonpfister.com laufen gut ;-) .

Zurück zum Thema: In der Früh des 5. Tages brachte ich 77,4 kg auf die Waage.
Da war folgendes Menü dran:

Frühstück: 2 Vollkornbrote mit Butter und Marmelade
Vormittagsjause: 1 Organge
Mittag: Alaska-Seelachsfilet natur mit Tomaten-Gemüsesauce und Nudeln
Jause: Fruchtjoghurt 150 g (welches ich … ups ausgelassen habe :-) )
Abendessen: Chinesische Gemüsepfanne mit Nüssen.

Es war wie immer lecker. Mein Programm sieht ja vor, dass ich alle Gerichte für die Folgewoche am Freitag geliefert bekomme und nur diese essen soll. Weiters bekomme ich die Gerichte für 6 Tage. Am 7. Tag darf ich eigenverantwortlich essen, was ich will. Das spart mir jede Menge Kosten für’s Einkaufen, weil ich natürlich viel mehr einkaufen würde, als das, was mein Körper braucht.

Da ich heute Samstag (6. Tag) ein Tagesseminar besuchte und am Abend zum Essen eingeladen bin, habe ich mich dazu entschieden, meinen “diätfreien-Tag” auf den 6. Tag vorzuverlegen. Morgen gibt’s dann also die Diätprodukte wieder – eben das, was ich eigentlich heute essen hätte sollen. Nebenbei bemerkt freue ich mich schon auf nächste Woche. Da beginnt nämlich meine vegetarische Woche.

Stattdessen habe ich heute zu mir genommen (Ausgangsgewicht Tag 6 in der Früh: 77,3 kg)

Frühstück: 1 kleines Sonnenblumenbrot mit 1 Rad Putenschinken und 1 Essiggurke und 0,5 Liter stilles Wasser.
Vormittagsjause: 1 Banane
Mittag: 1 griechischen Salat, dazu einen fairtrade Fruchtsaft
Abendessen: mexikanisch (noch offen :-) . Ich werde mich bemühen, dort eine kleine Portion zu ergattern.

Ein klein wenig habe ich dann doch gesündigt: 1 kleines Rippchen Schokolade, welche mir nicht einmal geschmeckt hat. Darauf hätte ich verzichten können.

So far so good – take it easy und bleib dabei :-) Morgen geht’s weiter.

Diät und trotzdem essen: Tag 4

Schon wieder ist ein Tag vorbei. Ich bedanke mich herzlich für den Mut, den mir viele von euch zusprechen. Das macht’s für mich noch leichter. Ich  habe mich dazu entschlossen, dieses Programm 6 Wochen lang durch zu ziehen und anschließend mal schauen was rauskommt. Die Menschen, die das verkaufen versprechen ja bis zu -2 kg die Woche. Ich hoffe, dass ich dann die Gewohnheit des “Ich esse mehr als ich eigentlich Hunger habe” entflohen ist. Ganz frei nach dem Motto: FDH – “Friss die Hälfte”. Früher wars eher FTH – “Fett trotz Hunger”. :-)

Naja wie auch immer: Gestern ist mir bei der Abendportion (Brokkolicremesuppe) aufgefallen, dass die Portion zur Abensuppe am 1. Tag um die Hälfte kleiner ist. So kann man sich’s auch abgewöhnen.

Heute in der Früh waren’s dann: 77,5 kg. – Man darf dabei meine Körpergröße von 158 cm nicht vergessen :-)

Heutiger Menüplan:

Frühstück: 2 Knäckebrot mit Geflügelaufstrich 25 g
Jause Vormittag: 1 Kiwi
Mittag: Grünkernlaibchen mit Schwarzwurzeln und Kartoffeln
Jause Nachmittag: BIO Amaranthriegel
Abend: Kaiserschmarren mit Apfelkompott

Ich freue mich schon drauf. Soviel für den Moment. Stay online and take it easy :-)

Diät und trotzdem essen: Tag 3

Heute brachte ich in der Früh 77,9 kg auf die Waage. Schritt für Schritt ans Ziel.

Der Speiseplan sieht wie folgt aus:

Frühstück: 2 Vollkornbrote mit Butter und Honig
Vormittagsjause: 1 Apfel
Mittagessen, welches ich gerade vor mir habe: Gefüllte Paprika mit Reis
Nachmittagsjause: Fasten Joghurt 125 g
Abendessen: Brokkolicremesuppe

Derzeit fällt’s mir nicht gerade leicht, nichts anderes zu essen, als es auf dem Programm steht. Gerade die Verführungen außer Haus (Bäckereien, Restaurants) tragen dazu bei. Aber bisher habe ichs geschafft zu widerstehen. Das Menü ist auch lecker, auch wenn es nur eine Portion ist. Unter normalen Umständen würde ich da sicherlich nochmal einen 2. Teller davon essen. Da es aber fixfertige Portionen sind, komme ich gar nicht in die Versuchung.
Bei den Getränken dazu war ich auch schön brav: Tee bzw. Apfelsaft verdünnt mit Leitungswasser. Keine Cola oder ähnliches. :-)

Ich freue mich jedenfalls schon auf das Mittagessen heute. :-) Na dann – Mahlzeit.